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Der Garten- und Landschaftsbau ist wie kaum ein anderes Gewerk von den Jahreszeiten abhängig. Im Frühjahr und Sommer können Sie kaum alle Anfragen bewältigen, während im Winter die Aufträge austrocknen. Die richtige Preisstrategie und vorausschauende Planung können den Unterschied zwischen einem finanziell stabilen Betrieb und einem machen, der im Winter ums Überleben kämpft.

1. Saisonale Preisstrategien

Frühling und Sommer (Hauptsaison)

Die Monate März bis September sind Ihre profitabelste Zeit. Nutzen Sie die hohe Nachfrage:

  • Volle Preise durchsetzen: In der Hauptsaison müssen Sie keine Rabatte geben. Die Nachfrage übersteigt das Angebot
  • Eilzuschläge berechnen: Kunden, die eine schnelle Umsetzung wünschen, zahlen 15–25 % mehr
  • Großprojekte priorisieren: Konzentrieren Sie sich auf hochwertige Aufträge wie komplette Gartenumgestaltungen

Herbst und Winter (Nebensaison)

Statt Daumen zu drehen, nutzen Sie die ruhigeren Monate strategisch:

  • Winterrabatte anbieten: 10–15 % Nachlass auf Arbeiten, die auch im Winter durchgeführt werden können (Pflasterarbeiten, Zäune, Baumschnitt)
  • Frühbucher-Angebote: Bieten Sie Kunden an, Frühjahrsarbeiten jetzt zu buchen und zu bezahlen — mit einem kleinen Vorteil
  • Winterdienst anbieten: Schneeräumen und Streudienst als zusätzliche Einnahmequelle

2. Typische Preise im Landschaftsbau

Gartenpflege

  • Rasenmähen (bis 200 m²): 30–50 Euro pro Einsatz
  • Heckenschnitt (pro lfd. Meter): 5–12 Euro
  • Baumschnitt (kleiner Baum): 80–200 Euro
  • Baumschnitt (großer Baum): 300–800 Euro
  • Unkrautjäten (pro Stunde): 35–50 Euro

Gartengestaltung

  • Rasen anlegen (pro m²): 8–15 Euro (Säen) / 15–25 Euro (Rollrasen)
  • Pflasterarbeiten (pro m²): 60–120 Euro
  • Terrasse anlegen (komplett): 3.000–8.000 Euro
  • Zaun setzen (pro lfd. Meter): 80–200 Euro
  • Bewässerungssystem: 1.500–5.000 Euro

3. Wartungsverträge als Stabilisator

Regelmäßige Wartungsverträge sind der Schlüssel zu einem stabilen Einkommen im Garten- und Landschaftsbau. Sie garantieren wiederkehrende Einnahmen und glätten die saisonalen Schwankungen.

Typische Wartungspakete

  • Basis-Paket: Monatliches Rasenmähen und Heckenschnitt — 100–200 Euro/Monat
  • Standard-Paket: Basis plus Beetpflege und Unkrautbekämpfung — 200–400 Euro/Monat
  • Premium-Paket: Rundum-Gartenpflege inkl. saisonaler Bepflanzung — 400–800 Euro/Monat

Tipp: Bieten Sie Jahresverträge mit monatlicher Zahlung an. Der Kunde zahlt 12 Monate gleichmäßig, auch wenn die Hauptarbeit auf 7–8 Monate fällt. Das sichert Ihnen Einkommen in der Nebensaison.

4. Pflanzen und Material Kalkulieren

Der Materialaufschlag ist ein wichtiger Gewinnfaktor im Landschaftsbau. Pflanzenmaterial, Erde, Mulch und Hartmaterial sollten mit einem angemessenen Aufschlag kalkuliert werden.

  • Pflanzen: 30–50 % Aufschlag auf den Einkaufspreis (deckt Beschaffung, Transport und Anwuchsrisiko)
  • Schüttgüter (Erde, Kies, Mulch): 20–35 % Aufschlag
  • Hartmaterial (Pflastersteine, Platten): 15–25 % Aufschlag

5. Wetterrisiko Einplanen

Das Wetter ist Ihr größter unkontrollierbarer Faktor. Planen Sie es in Ihre Kalkulation ein:

  • Kalkulieren Sie einen Wetterpuffer von 10–15 % in größere Projekte ein
  • Definieren Sie in Ihren AGB, was bei wetterbedingten Verzögerungen passiert
  • Halten Sie einen flexiblen Zeitplan, der Nachholtage ermöglicht

6. Mit QuoteGuru Saisongerecht Kalkulieren

Mit QuoteGuru können Sie saisonale Vorlagen erstellen, Wartungsverträge professionell aufsetzen und Ihre Preise je nach Jahreszeit automatisch anpassen. Die KI-gestützte Kalkulation hilft Ihnen, marktgerechte Preise für jeden Auftragstyp zu finden.

Fazit

Erfolg im Garten- und Landschaftsbau erfordert mehr als handwerkliches Können — er verlangt eine kluge saisonale Strategie. Setzen Sie auf Wartungsverträge für Stabilität, nutzen Sie die Hochsaison für maximale Profitabilität und planen Sie die Nebensaison proaktiv mit Alternativangeboten.

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